Plattensammler: Die Lieblingsalben von Axel Rudi Pell

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Plattensammler: Die Lieblingsalben von Axel Rudi Pell

Axel Rudi Pell LieblingsalbenEr ist der Fels des Hardrock hierzulande. Auf Axel Rudi Pell, der auch mit seinem aktuellen Album KNIGHTS CALL einen Charterfolg erzielte, ist Verlass. Dementsprechend solide fallen da natürlich auch die fünf ihm liebsten und für ihn wichtigsten Alben seines Lebens aus.

Deep Purple
MADE IN JAPAN (1972)

Deep Purple Made In japan
Ganz einfach für mich das beste Live-Album aller Zeiten! Hier ist alles wirklich zu 100 Prozent live, es gibt keinerlei Studio-Overdubs. Schon als ich das Album in den 70er- Jahren zum ersten Mal hörte, war ich total fasziniert von der unbändigen Power und Energie, die diese Band ausstrahlt. Genial instrumentiert und Gänsehaut-Vocals von Ian Gillan, „Hardrock at its best“!

Rainbow
RISING (1976)

Rainbow Rising
Nach dem Rainbow-Debüt war ich mächtig gespannt auf den Nachfolger, und als der 1976 erschien, wusste und ahnte wohl niemand, dass die Band damit einen unsterblichen Meilenstein der gesamten Hard- und Heavy-Szene erschaffen hatte. Mittelalterliche Thematik in den Texten und den Melodien, gepaart mit Energie und Leidenschaft… so eine Kombination gab es bis dato noch nicht.

Deep Purple
MACHINE HEAD (1972)

Deep Purple Machine Head
Versehen mit den Live-Klassikern ›Highway Star‹, ›Smoke On The Water‹ und anderen Höhepunkten ist es mein absolutes Deep-Purple-Lieblings-Studiowerk. Bei den ersten eigenen Gehversuchen auf der Gitarre habe ich diese Scheibe, damals noch auf Vinyl, bestimmt mehrere Hundert Male gehört. Der Song ›When A Blind Man Cries‹, der ja auch während der MACHINE-HEAD-Aufnahmen entstand, hatte es leider nicht auf die finale Version geschafft.

Black Sabbath
HEAVEN AND HELL (1980)

Black Sabbath Heaven And Hell
Nach Ronnie James Dios Rainbow-Abgang konnte ich diesen Release kaum erwarten – und ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil! Mein bis dato liebstes Black-Sabbath-Album aus der Ozzy-Zeit war immer SABBATH BLOODY SABBATH, doch schon als ich die ersten beiden Songs dieser Platte, ›Neon Knights‹ und ›Children Of The Sea‹ hörte, war mir klar, dass fortan diese Scheibe an Position 1 stehen sollte. Als ich mir dann noch den Titeltrack einverleibte, bin ich komplett ausgerastet!

UFO
STRANGERS IN THE NIGHT (1979)

Ufo Strangers In The Night
Im Juli 1974 habe ich diese Band zum ersten Mal mit Michael Schenker und Paul Chapman an den Gitarren live gesehen. Es war mein allererstes Rock-Konzert überhaupt, im zarten Alter von 14 Jahren – und ich war total von der Rolle. Neben Ritchie Blackmore war Michael Schenker der Gitarrist, der mich am meisten beeinflusst hat.

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