Neuigkeiten zu: The Atomic Bitchwax

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Neuigkeiten zu: The Atomic Bitchwax

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Atomic BitchwaxLange Tracks stehen normalerweise für ein eher anstrengendes, da aufmerksamkeitsheischendes Hörvergnügen. Progressive-Riffer stehen daher unter dem Generalverdacht, zwar erquicklich für den Geist, aber nicht für den Bewegungsapparat zu sein. Zum Glück bildet die fünfte LP von The Atomic Bitchwax hier eine rühmliche Ausnahme: Die im Jahr 1992 als eine Art Monster Magnet-Nebenprojekt gestartete Stoner-Rock-Formation aus New Jersey bricht auf THE LOCAL FUZZ mit so mancher Konvention – unter anderem ihrer eigenen, denn die schlichte Durchnummerierung ihrer Alben scheint nun Ge-schichte zu sein. Wahr­scheinlich, weil THE LOCAL FUZZ so ungleich anders daherkommt als alles, was die Ostküsten-Rocker bisher fabriziert haben. Das Al-bum besteht nämlich aus einem einzigen Track: 42 Minuten und 18 Sekunden misst der Brocken, und da-rin wirft die Truppe mit Riffs, Licks, Soli und Grooves nur so um sich. Gesang gibt’s nicht und braucht’s nicht – hier wird der Heavy Rock auf das Wesentliche reduziert: Riffen, dass die Hornhaut qualmt! Konventionelle Songstrukturen? Überflüssig! Im Studio mag es ungefähr so gelaufen sein: „Scheiß drauf! Wir haben diese Tonne an Riffs, wir nehmen die jetzt einfach alle auf!“ Klingt simpel, aber die vielen Ideen derart mühelos miteinander zu verweben, wie es Bassist (und, nun ja, Sänger) Chris Kosnik, Schlagzeuger Rob Pantella und Gitarrist Finn Ryan auf THE LOCAL FUZZ gelingt, verlangt eine gehörige Portion Kunstfertigkeit, Ausgefuchstheit und Planung. Es scheint fast so, als hätten es The Atomic Bitchwax geschafft, sich ihr eigenes Sub-Genre zu erschaffen.

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