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Nazareth: SURVIVING THE LAW

Hardrock-Songs zwischen Nostalgie und Moderne

1968 gründeten ein paar Kumpels um Sänger Dan McCafferty in dem schottischen Kaff Dunfermline eine
Band namens Nazareth. Ein Umzug nach London und zwei Alben – NAZARETH (1971) und EXCERCISES (1972) – später gelang ihnen 1973 mit RAZAMANAZ schließlich der Durchbruch und im Jahr darauf avancierten sie dank der Ballade ›Love Hurts‹ zur Weltband. Die folgenden Dekaden glichen einer Achterbahnfahrt: Es ging schnell nach oben – und im gleichen Tempo wieder abwärts. Mit dem vorliegenden Epos ist ihnen zwar nicht das „reife“ Alterswerk gelungen, aber die Songs rocken und die Melodien stimmen auch. Die durchgetretene Bassdrum bei ›Runaway‹ erinnert tatsächlich an ›Razamanaz‹ und das Slide-Solo in diesem Song lässt sogar Erinnerungen an ›Bad, Bad Boy‹ wachwerden. ›Better Leave It Out‹ klingt fast wie ein Texas-Rocker der Marke ZZ Top und bei ›Ciggies And Booze‹ träumt die Kukident-Generation von den guten, alten Zeiten als man noch drei Tage hintereinander feiern konnte und trotzdem fit wie ein Turnschuh war. Zwischen Nostalgie und einem guten Schuss 70er-Jahre-Verklärung gelingt Nazareth ein perfekter
Spagat, der gekonnt in der Realität mündet.

8 von 10 Punkten

Nazareth, SURVIVING THE LAW, FRONTIERS/SOULFOOD

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