-

Murmansk – ELEVEN EYES TO SHADE

■

murmansk_cdIndie-Rock aus dem Land der Mücken und Metal-Monster.

Wer Finnland  mit HIM, Lordi und The Ras­mus assoziiert, hat was verpasst. Etwa Murmansk, die mit Eleven Eyes To Shade ein bemerkens­wertes zweites Album vorlegen – und sei es nur, weil es an Naivität und Coolness kaum zu überbieten ist. Da wäre zum einen die arrivierte Musikalität des Quartetts, das ganz locker zwischen Progrock der Marke Pink Floyd, Noise-Attacken im Sinne von My Bloody Valentine und der schaurig-schönen Schwarzmalerei von The Cure pendelt. Alles mit infernalischen Gitarrensalven, mystischem Düstersound und dem gewöhnungsbedürftigen Gesang von Laura Soininen unterlegt. Die geht anfangs gnadenlos unter, weil sie zu mädchenhaft und brav wirkt. Sie gewinnt aber im mehrstimmigen Wech­selgesang deutlich an Volumen und Schärfe – etwa im finalen ›Before Kitchen Knives‹.

Ein tolles Indie-Rock-Drama, das geschickt zwischen laut und leise, wütend und verspielt variiert. Die Pixies hätten es nicht besser hinbekommen.

- Advertisement -

Weiterlesen

Lebenslinien: Zakk Wylde

Er spielte jahrelang Gitarre für Ozzy und hörte sich endlose Geschichten von ihm und Lemmy an. Er war im Himmel, als er Elton John...

Endlich am Kiosk & ab sofort im Online-Shop erhältlich: Die neue Ausgabe von CLASSIC ROCK!

TITELSTORY: Pink Floyd – The Wall Tour Ein Meisterwerk auf der Bühne, aber ein Machtkampf hinter den Kulissen. Wie Gigantomanie, finanzielle Debakel und interne Spannungen...

IN MEMORIAM PHIL LYNOTT

40 Jahre nach seinem Tod sprechen Scott Gorham, Eric Bell, Mark Stanway, Laurence Archer und andere über den Bandkollegen und Freund, den sie kannten...
- Advertisment -