Review: Mike Tramp – NOMAD

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Review: Mike Tramp – NOMAD

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mike trampWeltenbummler.

Drei Alben in drei Jahren plus konstante Touraktivitäten sind kein Pappenstiel. Normalerweise bleibt dabei eines der beiden (Musiker-)Standbeine auf der Strecke oder wird nur halbgar gekocht. Nicht so bei Mike Tramp! NOMAD ist ein weiteres grundehrliches, persönliches, ergreifendes und schlichtweg cooles Album des gebürtigen Dänen. Bei seinen beiden Vorgängern COBBLESTONE STREET (2013) und MUSEUM (2014) stand der Fokus auf meist akustischen, reduzierten Arrangements. NOMAD hingegen ist ein Bandalbum und vereint gekonnt Mikes frühere Solotrademarks mit dem Unplugged-Vibe der vergangenen Jahre. Ein erfreulicher Aspekt sind die Texte, die um Welten positiver – sprich fröhlicher – als bei den letzten Werken ausfallen. Tramps emotionale Achterbahn scheint 2015 und mit NOMAD auf einer Geraden angekommen zu sein. Es gibt nur noch einen kurzen Schweif zurück auf vergangene Schicksalsschläge und einen lächelnden Blick in die Zukunft. In Sachen Storytelling beschränkt sich Mike jedoch nicht nur auf seine eigene Historie sondern besingt z.B. in ›High Like A Mountain‹ eine arme Seele, die dem Heroin verfällt… ganz ohne die Abgründe des Lebens mag Mike Tramp seine Hörer dann doch nicht aus NOMAD gehen lassen.

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