Marc Bolan – Twopenny Prince

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Marc Bolan – Twopenny Prince

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marc bolan

Rares, Obskures und Seltsames vom King of Glam Rock.

Vom esoterischen Folk-Bar-den zum gefeierten Pop-Idol, vom philosophischen Flower-Power-Veganer zum größenwahnsinnigen Bandchef mit Faible für Champagner, Koks und Cognac – innerhalb von 18 Monaten meisterte der knapp 1.60 Meter kleine Marc Bolan aus dem Londoner Stadt-teil Hackney dieses gewiss nicht einfache Gesellenstück und dominierte von Herbst 1970 an drei Jahre lang nicht nur die britische Popwelt, sondern gleich ganz Europa. Selbst 33 Jahre nach seinem Tod in einem Mini Cooper gilt der zu Lebzeiten oft verspottete Bolan als unnachahmlich. Immer wieder werden die Archive nach Verwertbarem durchpflügt.

TWOPENNY PRINCE, so benannt nach einer Zeile aus seinem Durchbruchs-Hit ›Hot Love‹, liefert auf zwei CDs Rares, Obskures und Seltsames: etwa die für eine französische TV- Dokumentation im Studio entstandenen Versionen von ›Jee-ster‹, ›Telegram Sam‹, ›Hot Love‹ und ›Cadillac‹, gefolgt von „Acoustic Home Demos“ von ›Metal Guru‹ und ›Truck On Tyke‹ im Gespann mit Mary Hopkin. Aus den Beständen des Bre-mer Beat-Club bzw. Musikladen stammen ›Jewel‹, ›Ride A White Swan‹, ›Life’s A Gas‹ und ›Buick Macken‹.

Bemerkenswertes fand sich abermals in französischen Ar- chiven: Zwei Konzertmitschnitten (›Elemental Child‹, ›Sum-mertime Blues‹) aus dem Pariser Olympia folgt der älteste Track in der Sammlung: ›Salamanda Palaganda‹ von 1969 und noch im Gespann mit dem Ur-Perkussionisten Steve Took. Schlicht fabelhaft auch jüngst entdeckte Londoner Sessions von 1970 mit Work-In-Progress-Material zum fünften Album, dem ersten unter dem Kürzel T. Rex.

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