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Judas Priest: INVINCIBLE SHIELD

Die Seele für den Priest

Mit FIREPOWER hat die britische Stahlschmiede um Rob Halford vor sechs Jahren ordentlich vorgelegt. Fast vier Jahre in der Mache, hauen die Priester jetzt mit elf Tracks (und einer Gesamtlänge von über 52 Minuten, plus drei Bonus-Stücken auf der Deluxe-Ausgabe) unter der Regie von Andy Sneap, der zusammen mit Tom Allom schon FIREPOWER betreute und auf Tour die Gitarre von Glenn Tipton übernahm, ihr neunzehntes Studio-Langeisen raus. Der „Turbokiller“, der ›Panic Attack‹ ist (ein Wortspiel aus den Synthie-Klängen von ›Turbo Lover‹ und der Hartwurst
›Painkiller‹), glänzt mit mitreißenden Vocals im Mittelteil – schnell und angriffslustig. Noch aggressiver, rapider und auch fieser keift Halford in ›The Serpent And The King‹. ›Trial By Fire‹, die wohl beste Nummer hier, ist ein eher verschachteltes Werk, das auch gut und gern in den Spätsiebzigern hätte entstehen können und in etwa mit ›Sinner‹ oder ›Exciter‹ vergleichbar ist. Der flotte Titeltrack überzeugt mit hervorragender doppelstimmiger Gitarre, der Chorus kann da leider nicht ganz mithalten. Für ›Devil In Disguise‹ nimmt das Quintett ein wenig den Fuß vom Gas und bringt einen eingängigen Refrain – die Nummer zündet sofort, das melodische Solo von Richie Faulkner ist sehr gelungen. ›As God Is My Witness‹ ist ein schneller Track zwischen ›Ram It Down‹ und ›Screaming For Vengeance‹, Halford singt hier mal, anstatt zu schreien und zu keifen. Classic Priest dann in ›Gates Of Hell‹ („let the priest have your soul“) – simpler stampfender Rhythmus. Das hymnische ›Crown Of Horns‹ hält als kommerziellster Track her und hat Ohrwurm-Charakter. ›Escape From Reality‹ ist ein schleppender Brocken mit psychedelischen
Zwischentönen und seicht arabischem Flair, ›Giants In The Sky‹ eine pomp-böse Priest-Hymne mit streckenweise balladesken Tönen. Lediglich das schlichte ›Sons Of Thunder‹ hätte sich die Truppe zum Ende hin verkneifen können.

8 von 10 Punkten

Judas Priest
INVINCIBLE SHIELD
EPIC/SONY

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