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Rückblende: Guns N’ Roses – ›Welcome To The Jungle‹

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Rückblende: Guns N’ Roses – ›Welcome To The Jungle‹

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Titel und Text fielen Axl ein, als er eine Freundin namens Tori in Seattle besuchte. Weg von L.A., konnte er wieder jene Gefühle heraufbeschwören, die er 1982 empfunden hatte, als er wie so viele Träumer vor ihm mit großen Augen aus dem ländlichen Indiana von den strahlenden Lichtern Hollywoods angezogen wurde und in die Stadt der Engel zog. Über den Überlebenskampf in seiner neuen Heimat schrieb er: „Ya learn to live like an animal/In the jungle where we play“ (du lernst, zu leben wie ein Tier/In dem Dschungel, in dem wir spielen).

In einer weiteren Zeile spielte er auf die hedonistischen Ex­­­­zesse an, die zu entgleisen drohten: „When you’re high you never ever wanna come down“ (wenn du high bist, willst du niemals wieder runterkommen).„Das war ein sehr vielsagender Text“, so Slash heute. „Einfach nur diese nackte Ehrlichkeit. Wenn man in Los Angeles lebte, so­­zusagen an der Front, konnte man sich damit identifizieren. Und da ich Axl kannte, wusste ich genau, was er damit sagen wollte.“

Guns jungle

Der fertige Song – aufgenommen in den Rumbo Studios in Canoga Park und produziert von Mike Clink – war elektrisierend. Das gesamte Intro klingt schon so, als würde gleich etwas Schlimmes passieren: Die ersten, hallenden Noten aus Slashs Gitarre und die schnell absteigende Tonfolge klingen ominös, gefolgt von Axl, der heult wie eine Polizeisirene. Das Riff ist giftig wie eine Klapperschlange. Dann dieser coole Break – Nicky Wire, Bassist der Manic Street Preachers, bezeichnete es mal als Beweis dafür, dass Guns N’ Roses all den anderen, geradlinigeren L.A.-Hea­­­­vy-Metal-Konkurrenten der 80er Jahre wie Mötley Crüe und Poison haushoch überlegen waren.

Im zweiten Break gibt es dann noch donnernde Tribal-Rhythmen von Steven Adler, ein packendes Solo von Slash und schließlich Axl herausgebrüllte Warnung, die berühmter werden sollte als alles andere, das er je sang: „You know where you are?/You’re in the jungle, baby/You’re gonna die!“ (weißt du, wo du bist?/Du bist im Dschungel, Baby/Du wirst sterben!).

Erstaunlich für einen so rohen und bedrohlichen Song, erreichte ›Welcome To The Jungle‹ die Top 10 in den USA. Es war ihre De­­bütsingle in Amerika, und als MTV es in die Heavy Rotation übernahm, war die gefährlichste Band der Welt nicht mehr aufzuhalten. Im Juli 1988 erreichte APPETITE FOR DESTRUCTION Platz 1 der US-Albumcharts.

„›Welcome To The Jungle‹ ist schnell, heftig, aggressiv, aber es stecken auch viele subtile Emotionen drin, die die Band wirklich verinnerlichte. Wenn Axl irgendwohin ging, folgte ihm die Band. Das liebe ich an ihr und der Musik und wie das alles zusammenkam. In alledem steckte etwas Magisches.“ Sagt Slash.

Vor allem aber sei ›Welcome To The Jungle‹ die Essenz von dem, was Guns N’ Roses schon immer ausmachte. Sie seien, so Slash, „eine der authentischsten, direktesten Rock’n’Roll-Bands, die es je gab“.

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