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    Gesund und ausgeglichen durch Rock’n’Roll?

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    Gesund und ausgeglichen durch Rock’n’Roll?

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    Rock ist mehr als nur Musik: Sie ist Ventil, Kunst- und Ausdrucksform. Für Fans und Musiker ist dies seit jeher klar. Jetzt zeigen auch wissenschaftliche Studien, dass Rock’n’Roll für ein ausgeglichenes Gemüt, ein gesundes Herz und eine erhöhte Schmerzresistenz sorgt.

    Rock’n’Roll ist in seiner archetypischen Urform laut und wild, weswegen er von Aussenstehenden und Nicht-Fans oft als aggressiv empfunden wird. Ein Missverständnis, wie nun auch jüngste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen. Neue Studien legen nämlich die Vermutung nahe, dass Rockmusik gut für die Gesundheit ist.

    Auch Heavy Metal – vielen Unwissenden zufolge nur Geräusch gewordenes Chaos – soll Wissenschaftlern zufolge eine ausgleichende Wirkung haben und sich dazu positiv auf das Allgemeinwohl des Hörers auswirken. Eine weitere Studie, die an der Universität von Queensland in Brisbane durchgeführt wurde, ergab, dass aggressive Rockmusik bei der Stressbewältigung hilft, indem sie sich positiv auf Wut-Verarbeitungsprozesse auswirkt.

    Jegliche stumpfe Vorurteile, die sich in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder hartnäckig um den Rock’n’Roll rankten, können somit langsam wirklich ad acta gelegt werden.

    Musik fürs Herz

    Rockmusik ist sogar gut fürs Herz, wie Wissenschaftler herausgefunden haben. Laut einer Studie des Instituts für Kardiologie an der Universität Nis (Serbien) schüttet das Gehirn beim Hören der Lieblingsmusik Endorphine aus, die langfristig die Gesundheit der Gefäße verbessern können. Eine um bis zu 26 Prozent erhöhte Durchblutung konnten die Forscher messen. Das Risiko für Bluthochdruck und andere mit der Funktion des Herzens zusammenhängende Krankheitsbilder kann so reduziert werden.

    Warum Rock’n’Roll gut für die Gesundheit ist

    Auch auf sportliche Leistungen kann sich Musik positiv auswirken. Grundsätzlich führt sie durch ihre Ablenkungsfunktion dazu, dass Sport als weniger anstrengend empfunden wird. Eine Studie, die im Jahr 2010 zum Thema Musik und Sport durchgeführt wurde, fand zum Beispiel heraus, dass Radfahrer messbar mehr Leistung erbringen, wenn sie zu schneller Rockmusik in die Pedale treten. Der Rhythmus der Musik bringt den Körper dazu, seine Muskelintervalle anzupassen und so einen höheren Turnus zu erreichen.

    Nach dem Sport unterstützt Rockmusik den Trainingseffekt und das Wohlbefinden. Eine Studie des Journal of Strength and Conditioning Research fand heraus, dass Sportler, die nach dem Training Musik hören, schneller in die Erholungsphase eintreten, weil durch die Musik der Laktatspiegel im Blut schneller gesenkt wird.

    Dazu ist Rockmusik auch ein wirksames Schmerzmittel. Einige Studien belegen, dass Musik aufgrund ihres ablenkenden Charakters dazu beitragen kann, Schmerz als weniger stark zu empfinden. 2012 belegte eine Studie, dass hiermit sogar chronischen Schmerzpatienten geholfen werden konnte. Patienten, die nach einer Operation mit Schmerzmitteln behandelt wurden, kamen durch Musiktherapie mit einer geringeren Dosis aus.

    In derselben Studie konnte außerdem nachgewiesen werden, dass Patienten auf der Intensivstation, denen mehrmals täglich Musik vorgespielt wurde, weniger Angstgefühle entwickelten. Besonders deutlich waren die Effekte beim Genuss von Musik, die für den Patienten mit positiven Erinnerungen verknüpft waren.

    3 Kommentare

    1. Musik ist die Art von Politik die wäre sie maßgebend für alle menschlichen Belange die diese Welt , diesen Planeten positiver erscheinen lassen würde.
      Leider werden alle menschlichen Belange von mehrheitlich Nicht-Musik-Schaffenden beeinflusst, manipuliert, bevormundet.
      Musik in jeglicher Form wäre meiner Meinung nach die Grundlage für wirkliches demokratisches Miteinander Auskommen.
      Wenn Musik als heilende Stimulanz funktioniert dann könnte sie auch funktioniert als Grundlage für jegliche menschliche Kommunikationsform auch und gerade in der sogenannten Politik der vermeintlich Mächtigen unserer Spezies sofern diese Protagonisten überhaupt die Fähigkeit besitzen Musik als einen der menschlichsten Wesens-formen zu begreifen.
      Dass dem nicht so ist wird uns jeden Tag aufs Neue vor Augen und Ohren geführt.
      Musik in jeglicher Form ist, wäre die Stimulanz für eine bessere Daseinsform.
      Ich plädiere für ein Minister-Amt des Musikalischen , besetzt mit einer(einem) Musik-Schaffenden.
      Das wäre für mich der Anfang einer vermutlich besseren und humaneren Welt…….

      • Habe ich im Anflug eines für mich fatalen Ereignisses geschrieben.
        Bitte um die Löschung dieses geistigen Dünnschisses……Entschuldigung!!!!!

    2. Ja, genau, und deshalb wird man an jeder Ecke und sogar beim Arzt beschallt mit dieser Musik, die in meinen Ohren schrecklich und zerstörerisch ist und Drogenkonsum und Trance und freie Sexualität befördert.
      Dass Menschen diese Musik natürlich mit guten Erinnerungen verknüpfen, ist der Filmindustrie zu verdanken.

      Und warum wohl haben Musiker auf der Bühne Ohrstöpsel drin ? Während sie ihr Publikum massivst beschallen ?
      Musiker, vor allem Rock und Popmusiker müssten die gesündesten Menschen sein und was sind sie ?
      Abhängig, sexsüchtig, Drogen- und Alkoholgeschädigt.

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