Die Top 50 Alben des Jahres: Platz 50-41

Zwölf Monate, hunderte von neuen Alben, tausende von Songs – gute, schlechte, grandiose Stücke. Wer kann da den Überblick bewahren? Gut, dass es die CLASSIC ROCK-Redaktion gibt. Wir sind in der Zeit herumgereist, haben uns für euch angestrengt erinnert, haben gesammelt, recherchiert, diskutiert, bewertet, und auch gekämpft. Das ist dabei herausgekommen: die 50 besten Alben des Jahres 2018!

Platz 50: Thunderpussy: THUNDERPUSSY (REPUBLIC/UNIVERSAL)


Ein Debüt, so ab­­wechslungsreich und frisch – irgendwo zwischen Indie und Rock’n’Roll –, dabei so unprätentiös und gut gemacht, dass einem die Spucke wegbleibt. Und live sind diese Damen ein echtes Erlebnis.
Anspieltipp: ›Speed Queen‹

Platz 49: Shakey Graves: CAN’T GET UP (DUALTONE/SPV)

Der texanische alt.Folk-Troubadour ist hiermit seinen Bandcamp-Lo­Fi-Anfängen endgültig entwachsen. CAN’T WAKE UP changiert farbenfroh zwischen Ryan-Adams-Indie-Rock und Disney-eskem Chamberfolk.
Anspieltipp: ›Mansion Door‹

Platz 48: Buddy Guy: THE BLUES IS ALIVE AND WELL (SONY)

Ein variantenreiches Blues-Album, das Jagger, Richards und Beck zu seinen Gastmusikern zählt und von Buddy Guy höchstpersönlich kuratiert wird: Kann da etwas schief gehen? Mit Si­­cherheit nicht….
Anspieltipp: ›Cognac‹

Platz 47: Judas Priest: FIRE POWER (COLUMBIA/SONY)

Rob Halford und seine Band-Kollegen können es noch im­­mer und haben mit FIREPOWER voraussichtlich eines der letzten wichtigen (klassischen) Heavy-Metal-Alben in der Geschichte des Genres veröffentlicht.
Anspieltipp: ›No Surrender‹

Platz 46: Steve Kilbey : SYDNEY ROCOCC (GOLDEN ROBOT/SOULFOOD)

Lässig und souverän, aber auch verspielt kreativ fasst der The-Church-Frontmann auf seinem 14. Soloalbum die Erfahrung aus 40 Jahren im Alternative-Rock zusammen. Ein später Karrierehöhepunkt für die australische Ikone
Anspieltipp: ›Lagoon

Platz 45: Seasick Steve: CAN YOU COOK? (BMG/WARNER)

Der Erfolg kam spät, aber er kam. Mittlerweile ist der US-Songwriter bei seiner achten Platte angekommen. Auch dort richtet er sich zwischen Blues, Country und Folk ein – und klingt dabei alles andere als gestrig.
Anspieltipp: ›Last Rodeo‹

Platz 44: Reef: REVELATION (EARMUSIC/EDEL)

18 Jahre hat die neue Platte auf sich warten lassen und wandert irgendwo gemächlich an der unscharfen Grenze zwischen (auffällig unerwartetem) Hardrock, Pop und Gospelsoul entlang.
Anspieltipp: ›First Mistake‹

Platz 43: Lucifer: LUCIFER II (CENTURY MEDIA/SONY)

Viele springen jüngst auf den Okkult-Zug auf, doch nur wenige wirken dabei authentisch. Lucifer um Jo­­hanna Sadonis und Nicke Andersson hingegen verkörpern ihn perfekt, diesen doomigen Vibe mit erotischer Note, und füllen ihn noch dazu mit Seele. PS: Das Stones-Cover ist echt cool.
Anspieltipp: ›Reaper On Your Heels‹

Platz 42: Joe Bonamassa: REDEMPTION (MASCOT/ROUGH TRADE)

Der Duracell-Hase des Bluesrock schafft es auch auf seinem gefühlt 64. Album, uns neue Facetten zu zeigen und mit einer Extraportion Power unter die Haut zu gehen – gewohnt exquisite Saitenkunst natürlich inklusive.
Anspieltipp: ›Redemption‹

Platz 41: The Vintage Caravan: GATEWAYS (NUCLEAR BLAST/WARNER)

Islands junge Rock-Hoffnung sorgt längst für eine eigene Duftmarke in der Welt der harten psychedelischen Musik – mit Songs, die den Rock-Zeitgeist der 60er- und 70er-Jahre eindrucksvoll wieder aufleben lassen.
Anspieltipp: ›Reflections‹

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