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Bob Wayne – Country im Slayer-Shirt

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Bob Wayne – Country im Slayer-Shirt

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Bob Wayne 3Er nennt seinen Stil Outlaw-Country, orientiert sich an Querköpfen wie Waylon Jennings und David Allan Coe und liebt Bluegrass. Dieser Tage veröffentlicht Bob Wayne sein neues Album BACK TO THE CAMPER und liefert damit wieder Country der anderen Art.
„In den 70er-Jahren gab es die typische Nashville-Formel und die Produzenten und Plattenfirmen erzählten den Musikern, was sie zu spielen hatten“, erzählt Bob. „Waylon Jennings wandte sich dann davon ab, entschied sich, seine Platten auf seine Weise aufzunehmen und stieg damit bis an die Spitze. So arbeite ich auch. Ich schreibe meine Songs und produziere und nehme sie dann selbst auf.“ Die Mainstream-Country-Bands in den USA findet er „fürchterlich“. Stattdessen begreift sich Bob als Underground-Musiker, der sich auch im Metal-Genre zuhause fühlt. „Als Teenager lernte ich so viele Metallica- und Black-Sabbath-Riffs wie ich konnte“, schmunzelt er. „Ich liebe diese Musik nach wie vor, aber mich hat Country-Musik eben auch immer sehr angezogen. Die ersten Songs, die ich spielen konnte, waren von Hank Williams sr., und mein erstes Live-Konzert war Johnny Cash, als ich elf Jahre alt war. Ich finde, die Metal- und Country-Legenden scheinen beide durch meine Musik – der Metal-Anteil vor allem live.“ So sieht man bei Bob-Wayne-Shows Slayer- neben Johnny-Cash-Shirts und Zwölfjährige neben ihren Großvätern stehen. „Wir blicken von der Bühne aus auf Black-Metaller ebenso wie auf Cowboy-Hüte und Durchschnittsmenschen“, lacht der Musiker, der laut einem seiner Songs hofft, eines Tages in den „Hillbilly Heaven“ zu kommen. Und was erwartet ihn dort? „Jesus betrunken in der ersten Reihe bei einem Lynyrd-Skynyrd-Konzert und natürlich viele schöne Frauen!“ Gute Aussichten. Auch für seine irdischen Überreste hat der Country-Punk klare Vorstellungen, wie er abschließend mit einem Songzitat klarmacht: „Spread my ashes on the highway after I am dead and gone, my last wish is for you all to remember me, in a song.“ Das Album BACK TO THE CAMPER sollte dabei helfen!

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