Review: Ace Frehley – ORIGINS VOL.1

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Review: Ace Frehley – ORIGINS VOL.1

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frehley aceViel Salz in Aces (Ur-)Suppe.

Dass dieses Album, eine Sammlung von Cover-Versionen der für Ace Frehleys Karriere prägenden Songs, nicht seine eigene, sondern die Idee der Plattenfirma war, ist verständlich, schließlich bietet ein solches Format nicht gerade den kreativen Boden, auf dem ein Künstler vollkommen aufgehen kann. Diese Schwierigkeit ist Ace dann auch auf ORIGINS VOL.1 anzumerken: Nicht gerade bahnbrechend sind diese zwölf Neufassungen und Interpretationen von Klassikern, die zum einen von Künstlern stammen, die den Original-Gitarristen von Kiss einst beeinflusst haben, zum anderen vom Spaceman selbst, namentlich die Kiss-Hits ›Parasite‹ und ›Cold Gin‹. ORIGINS VOL.1 kann also nicht gerade mit geistigen Neuschöpfungen bestechen, dafür hat der Studio-Nachfolger von Aces hoch geschätztem Soloalbum SPACE INVADER zwei andere große Stärken: Erstens kommt die Songauswahl, die Schätze von Heroen wie Hendrix, Thin Lizzy, den Stones, Free, Led Zeppelin, Steppenwolf, Cream, The Troggs und The Kinks enthält, einem Kanon der größten Rocksongs aller Zeiten gleich. Zweitens lesen sich die Namen solcher Gäste wie Slash, Lita Ford, Mike McCready, John 5 und Paul Stanley (!!!) wie die Anwesenheitsliste eines Klassentreffens der größten kontemporären Rocker. Und so lassen diese hochwertigen Zutaten erst gar kein enttäuschendes Endprodukt zu.

Ace Frehley
ORIGINS VOL.1
STEAMHAMMER/SPV
7/10

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