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Neil Young + Stray Gators – TUSCALOOSA

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Eine Live-Show aus den 70ern mit vielen Klassikern

Das dritte Young-Live-Album mit Aufnahmen aus den Siebzigern in kurzer Zeit. Langweilig wird’s dennoch nicht, denn dafür war es einfach zu gut, was der große Songwriter damals machte. Auf der im vergangenen Jahr veröffentlichten ROXY-Platte standen ihm Crazy Horse zur Seite, auf dem folgenden SONGS FOR JUDY spielte er allein, jetzt sind die Stray Gators dran. Mit dieser vielleicht nicht so vielen Fans geläufigen Begleitgruppe, bestehend aus den doch relativ bekannten Musikern Tim Drummond, Kenny Buttrey, Jack Nitzsche und Ben Keith, hatte Young sein Meisterwerk HARVEST und den Konzertmitschnitt TIME FADES AWAY aufgenommen – zwischen seinen Soloauftritten und denen mit Crazy Horse diente sie ihm als Tourband. TUSCALOOSA ist im Februar 1973 in der University Of Alabama in eben Tuscaloosa entstanden. Und dort hagelte es Klassiker. Von ›After The Gold Rush‹ über ›Old Man‹, ›Heart Of Gold‹ und ›Time Fades Away‹ bis ›Alabama‹. Vom Solodebüt kommt ›Here We Are In The Years‹, vom erst später erschienenen TONIGHT’S THE NIGHT die Titel ›New Mama‹ und ›Lookout Joe‹, und am Ende stehen acht Minuten ›Don’t Be Denied‹. Die Songs sind relativ nah an den Studiofassungen, Überraschungen gibt es wenig. Famos ist das Ganze trotzdem.

9 von 10 Punkten

Neil Young + Stray Gatora
TUSCALOOSA
WARNER

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