The Who: Die 10 krassesten Keith Moon-Stories

Wenn es um den gelebten Wahnsinn im Rock’n’Roll geht, ist ein Mann ungeschlagen: der unvergessene The Who-Schlagzeuger Keith Moon.

Mittlerweile ist es bekannt: Keith Moon hatte seine dunkle Seite. Man muss nur Ian McLagan von den (Small) Faces fragen, zu dem Moons erste Ehefrau Kim flüchtete, als sie Keiths Eskapaden, seinen Dauersuff und seinen Hang zur Gewalt nicht mehr ertragen konnte. Und eines ist auch klar: Vieles, was Moon zeitlebens anstellte, war nicht allzu klug durchdacht – auch wenn einiges davon nur einem teuflisch cleveren Geist entspringen konnte. Nicht zuletzt: Wir wissen, dass es böse endete. Keith Moon, der mittlerweile das Rentenalter erreicht hätte, starb 1978 mit nur 32 Jahren. Da kann einem das Lachen schon vergehen. Doch Moon hinterließ eben auch jene unsterblichen Anekdoten über zerstörte Hotelzimmer, explodierende Kloschüsseln und entehrte Groupies, die einen – solange der Rock’n’Roll noch lebt – immer wieder zum Lachen bringen werden. Erheben wir also das Glas auf „Moon The Loon“…

1. Erster Gig mit The Who
Bei seiner Live-Premiere mit The Who taucht Moon mit meterweise Seil auf, um sein Drum-Kit mit den Stützpfeilern der Hallendecke zu vertäuen – sehr zur Verwunderung seiner neuen Bandkollegen. Mitten im Auftritt kollabiert die P.A.-Anlage, weshalb Moon die Zwangspause mit einem Solo überbrücken soll. Er prügelt die Scheiße aus seinen Trommeln, die laut John Entwistle „zwar bedenklich wackelten, aber durch das Seil in Position gehalten wurden“. Nach der Show geht Moon zu Entwistles Freundin, legt sein verschwitztes T-Shirt ab und wringt es über ihrem leeren Weinglas aus – das er bis zum Rand füllt.

3 KOMMENTARE

  1. Total verrückte Zeiten waren die späten 1960 ziger bis Ende der 1970 ziger Jahre.
    Vieles war so manches ist erfundenes, Anekdoten von Typen die gerne dabei gewesen wären. Ich war in diesen Zeiten anwesend, nicht vor Ort der Geschehnisse aber geistig in der Lage die damalige Realität bewusst erlebt zu haben.
    Moon und Konsorten waren gewiss schräge Vögel aber auch geniale Musiker die diese beste aller Rock-Zeiten maßgeblich prägten. Wenn ich die aktuellen Vorkommnisse betrachte kann ich nur müde lächeln denn die kulturelle Armseligkeit, besonders in der Kunstform Rock-Musik oder was davon noch übrig geblieben ist meiner Meinung nach all gegenwärtig.
    Nicht nur der Klimawandel sondern auch die gesamte Kultur , insbesondere die Musik-Kultur ist paranoid.
    Bad Times ohne Ende geschaffen von Ass-Holes. Schade dass Typen wie Moon nicht mehr zu gegen sind, sie hätten ihren Spaß mit diesen paranoiden Ass-Holes aus allen gesellschaftlichen Schichten. Ich wäre einer ihre Vasallen ähnlich derer die dieser Göre aus Schweden vasallisch hinterher laufen. nur wäre meien vasallische Verordnung die reine Anarchie.

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