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Tri State Corner – Dreiländereck im Bergischen Land

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Tri State Corner – Dreiländereck im Bergischen Land

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_mg_0044Bei Tri State Corner aus dem Bergischen Land spielt Multikulturalität eine tragende Rolle. Mit Mitgliedern aus Deutschland, Polen und Griechenland ist eine Vielzahl an Kulturen gegeben, die sich auch auf die Musik des Quintetts auswirken. „Der griechische Hintergrund ist bei uns zwar durch den Einsatz der Bouzouki als Substitut zur Leadgitarre sehr dominant,“ erklärt Sänger Vassilios „Lucky“ Maniatopoulos. „Darüber hinaus spielt aber der kulturelle Hintergrund jedes Bandmitglieds eine Rolle. Christoph wuchs mit klassisch polnischer Musik und Punk Rock auf. Ein Einfluss, der uns eine sehr interessante Klangfarbe verleiht und ein Hintergrund, den wir ohne ihn sicher nie entdeckt hätten. Markus, Janni und ich sind in Deutschland aufgewachsen und haben natürlich auch diese Traditionen mit aufgenommen.“
Diese sind in ihrem neuen Album HOME deutlich zu erkennen. Griechische Klänge treffen auf polnische Folklore, gepaart mit jeder Menge Rock’n’Roll. Inhaltlich spinnen die Musiker die Geschichte ihres Vorgängers HISTORIA weiter. Dort vertonten sie die wahre Geschichte einiger Migranten in den 60er Jahren, die damit endete, dass die Protagonisten die Fremde nie wieder verließen, sondern dort ihre neue Heimat fanden und sich ein Leben aufbauten. „Mit HOME setzen wir thematisch genau an diesem Punkt an und führen die Zeitspanne weiter“, erzählt Lucky. „In HISTORIA schilderten wir die Vergangenheit. Jetzt beschreiben wir die Gegenwart, was aus diesen Nachkommen geworden ist. Und damit stellen wir auch einen Ausschnitt aus unserem eigenen Leben dar. Wie erfahren wir unsere Welt heute? Welche Probleme sehen wir in unserer Zeit? Was ist uns wichtig und was nicht?“
Am 23. Mai wird HOME erscheinen, doch ausgeruht haben sich Tri State Corner in den letzten Monaten nicht. Im März und April waren sie mir Axxis auf deren „20 Years Of Axxis-Tour“ unterwegs. Ein Erlebnis, an das sie noch lange zurückdenken werden. „Es war einfach großartig. Das Publikum hat uns sehr herzlich aufgenommen und auch die Band selbst ist mehr als angenehm. Es sind Menschen, die man gerne zu seinen Freunden zählen möchte, wenn man dazu die Chance bekommt.“ Im Herbst reisen sie dann mit Rage. „Auf diese Tour freuen wir uns auch unheimlich. Zum einen bin ich wohl einer ihrer größten Fans. Zum anderen hat unser Schlagzeuger Christos mehr als zehn Jahre bei Rage getrommelt. Es wird sicher sehr interessant, ihn und Peavey nach so langer Zeit wieder zusammen zu bringen.“ Und sonst? „Nun ja, ich denke wir werden noch einige Shows spielen und uns dann sofort an den Nachfolger setzen. Ehrlich gesagt: Wir schreiben jetzt schon an neuen Songs.“ Stillstand ausgeschlossen.

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