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King’s X: Dreikönigstreffen

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King’s X: Dreikönigstreffen

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Was ewig währt, wird endlich (richtig) gut: King’s X haben mit THREE SIDES OF ONE endlich das ersehnte neue Studioalbum veröffentlicht. Bassist Doug Pinnick erklärt die lange Wartezeit.

Als Fan der texanischen Prog-/Alternative-Rockband King’s X braucht man vor allem eines: Geduld. Ihre Konzerte in Europa sind rar, ihre Präsenz auf YouTube oder Instagram vergleichsweise sporadisch bis selten. Bleiben noch die Alben, die das Trio Doug Pinnick (Bass, Gesang), Ty Tabor (Gitarre, Gesang) und Jerry Gaskill
(Schlagzeug, Gesang) in unregelmäßigen Abstän- den auf die interessierte Menschheit loslässt. Doch wenn diese eine Vorlaufzeit von 15 Jahren benötigen, wird es eng – sogar mit der treuesten Fan-Liebe. Dies wissen die Beteiligten auch selbst und haben sich jetzt – genauer gesagt: 2019; die Verzögerung ist pandemiebedingt – zu einem neuen Studiowerk aufraffen können. Titel der Scheibe: THREE SIDES OF ONE. Bei den Aufnahmen kam vor allem Pinnick zu einer ihm zwar bekannten, aber lange verschütteten Erkenntnis: „Wir sind eine verdammt gute Band! Dies generelle Gefühl war sofort da, als wir im Studio loslegten. Ich erinnere mich noch an den ersten Song, den wir produzierten. Wir spielten ihn, machten einen groben Mix, hörten ihn an, und ich dachte: Wow! Unfassbar! Ich hatte völlig vergessen, wie gut wir sind! Ich hatte sofort ein breites Grinsen im Gesicht und wusste: So ist es also, wenn sich enge Freunde wieder treffen. Freunde, die über viele Jahre Musik gemacht, sich dann etwas aus den Augen verloren haben, und nun, frei von jeglichen negativen Gefühlen, wieder zusammenspielen.“


Zuvor hatte vor allem übertriebener Ehrgeiz und eine allzu kritische Herangehensweise zur Produktionslosigkeit geführt. „Wir wollten unseren Fans nicht einfach nur ein weiteres neues Album präsentieren, sondern etwas, auf das wir wirklich stolz sein können. Niemand möchte belangloses Zeugs aufnehmen und die Fans enttäuschen“, erklärt der King’s-X-Bassist. „Für ein solches Ziel musste die Zeit aber erst reifen, denn dazu braucht man ein stabiles Selbstbewusstsein und das Gefühl, ein solches Werk wirklich in sich zu haben. Um an diesen Punkt zu gelangen, dauerte es bei uns eine halbe Ewigkeit.“ Und von wem stammen die wichtigsten Beiträge auf THREE SIDES OF ONE? Immerhin verfügen King’s X über drei gleichstarke Komponisten. Pinnick: „Ich brachte 27 Songs mit, von denen es sieben aufs Album geschafft haben. Ty und Jerry hatten zwar nicht so viel in petto, aber ihre Ideen waren trotzdem sehr stark. Speziell Jerry überraschte uns mit einigen tollen Stücken. Er brachte drei Songs mit, und die sind – wenn man der Meinung Außenstehender Glauben schenkt – die besten der neuen Scheibe.“

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