Review: Korn – THE SERENITY OF SUFFERING

kornSagen wir‘s so: Vintage Freaky Modern Future Metal.

THE SERENITY OF SUFFERING ist das zwölfte Album des hyperkreativen Fünfers aus Bakersfield und seine dritte Überscheibe in Folge. Anno 2016 genießen Jonathan Da­­vis, Munky, Head, Fieldy und Ray Luzier immer noch ihren zweiten künstlerischen Frühling, der zum einen alle banddefinierenden Trademarks und zum anderen eine ganze Truckladung an neuen, so noch nie gehörten Sounds erblühen lässt. Natürlich wären die coolsten Arrangements ohne solides Songwriting nicht mehr als ein Strohfeuer. Auf kompositorischer Seite schüttet die seit 23 Jahren existierende Combo jedoch literweise Kerosin ins Feuer und bewegt sich drei Jahre nach THE PARADIGM SHIFT einmal mehr auf Augenhöhe mit Klassikern wie FOLLOW THE LEADER (1998) und ISSUES (1999). Deswegen ist es auch wenig verwunderlich, dass Korn selbstbewusst Artwork-Elemente des 99er Werks auf die Hülle von THE SERENITY OF SUFFERING packen. Fast zwingend darf in diesem Kontext auch ein Feature wie in alten Zeiten nicht fehlen: ›A Different World‹ wartet mit Gastgesang von Slipknot-Frontmann und Social-Network-Darling Corey Taylor auf und schließt so den Kreis zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

8/10

Korn
THE SERENITY OF SUFFERING
ROADRUNNER RECORDS