Chris Cornell: Verdacht bestätigt, der Sänger beging Selbstmord

Am 17. Mai verstarb Soundgarden-Sänger Chris Cornell unerwartet in seinem Hotelzimmer in Detroit. Jetzt ist die Todesursache bekannt: Der Sänger beging Selbstmord, er erhängte sich.

Gestern zeigte sich die Welt geschockt vom plötzlichen und unerwarteten Tod von Soundgarden-Sänger Chris Cornell. Fans und Kollegen trauern um den Ausnahmesänger.

Der Musiker wurde am Mittwochabend nach einem Konzert seiner Band Soundgarden im Fox Theater in Detroit leblos im Bad seines Hotelzimmers aufgefunden. Seine Frau hatte den Sänger telefonisch nicht erreichen können und sich Sorgen gemacht. Als ein Freund von ihm mit Ersthelfern das Hotelzimmer betrat, konnte Cornell nur noch tot geborgen werden, mit einer Schlinge um den Hals. Daraufhin begann die Detroiter Polizei auf Selbstmord zu ermitteln, diesen Verdacht konnten Gerichtsmediziner nun bestätigten.

Seine Familie reagierte geschockt auf die Nachricht. Seine Frau Vicky Karayiannis hatte noch am frühen Abend mit ihrem Mann telefoniert. „Er war alles andere als depressiv, es gab auch in der Zeit davor keinerlei Hinweise auf eine Depression“, erzählte sie der Presse.

Cornell hatte in der Vergangenheit vermehrt mit Drogen- und Alkoholproblemen zu kämpfen und litt seit Teenagerjahren immer wieder an Depressionen, galt jedoch seit mehr als 10 Jahren als clean und geheilt. Er wurde nur 52 Jahre alt.