Review: Soto – DIVAK

soto divakSymphonisch, elektronisch, melodisch.

Jeff Scott Soto gehört zweifellos zu den fleißigsten Musikern der Rockszene. Angefangen bei seinen alljährlichen Tourneen mit dem Trans Siberian Orchestra über sein AOR-Projekt W.E.T., bin hin zu seinen Solo-Aktivitäten und dem aktuellen Projekt Soto – JSS hat scheinbar immer einen vollen Terminkalender. Trotz eines Minimaloutputs von einem Album pro Jahr hält er einen enorm hohen Qualitätsstandard. DIVAK ist ein modernes, jedoch nicht zwanghaft zeitgeistiges Album geworden. Soto schlagen dabei die Brücke zwischen der Vergangenheit und dem Hier und Jetzt ihres Namensgebers. Dabei blitzen Querverweise zum Symphonic Metal des TSO auf, die sich gekonnt mit fast schon industriellem Programming und stilsicherem Melodic-Rock-Songwriting zu enorm abwechslungsreichen Tracks verbinden. DIVAK lässt sich partout in keine Schublade stecken und präsentiert den inzwischen 50 Jahre zählenden JSS frisch wie zu Zeiten seiner ersten Duftmarken im Dunstkreis von Gitarrengott Yngwie J. Malmsteen.

Soto
DIVAK
EARMUSIC/EDEL
7/10