Review: Danny & The Champions Of The World – BRILLIANT LIGHT

danny and the championsAmericana meets Soul.

Als Magnum Opus wird das Album in der Presseinfo angekündigt. Das stimmt insofern, als Danny Wilson und seine Champions Of The World all das machen, was sie gut können, nur über einen längeren Zeitraum als auf ihren bisherigen fünf Platten. Ganze 18 Songs haben die Londoner auf BRILLIANT LIGHT gepackt, allesamt tief verwurzelt in uramerikanischer Musik. Der klassische Soulrock von ›Never In The Moment‹ steht neben dem Heartland Rock von ›Consider Me‹, dem Alternative Country von ›The Circus Made The Town‹ und der Folk-Miniatur ›Don’t Walk With Me‹. Wobei: Nebeneinander stehen ist falsch gesagt. In den meisten Songs vermischen sich diese Stile zu erdiger, einnehmender Roots-Music, die einen schwelgerisch auf seine Seite zu ziehen und zu umarmen sucht. Man lässt sich das auch gern gefallen, es sind nostalgische Liebhaberstücke, die die Band geschaffen hat, in den soulrockigen Momenten an Southside Johnny erinnernd, an anderer Stelle klingen Folk-Revivalisten wie die Lumineers an. Und auch wenn er kein Texter wie Springsteen ist: In seiner romantischen Emphase ist Danny in manchen Momenten auch mit dem Star aus New Jersey vergleichbar. Je­­denfalls: Wer melodischen Americana-Rock, prägnante Gitarrensoli, vollmundige Bläserarrangements und Steelgitarre mag, der liegt hier richtig.

7/10

Danny & The Champions Of The World
BRILLIANT LIGHT
LOOSE/ROUGH TRADE