Vargas Blues Band – Latino Blues

Vbb4Er wuchs in Spanien und Argentinien auf, anschließend zog es Javier Vargas in die USA, wo er Musik studierte. 1990 gründete er die Vargas Blues Band, mit der er seine verschiedenen Einflüsse auf spannende Weise verwob. Vier Jahre später schrieb er den Song ›Blues Latino‹, der seither zu seinem Markenzeichen wurde. Inzwischen hat sich der Gitarrist einen exzellenten Namen in der Rock-Szene gemacht, so spielte Vargas mit Prominenz wie Carlos Santana, Glenn Hughes, Jack Bruce, Frank Marino, Devon Allman, Raimundo Amador und dem Projekt Vargas, Bogert & Appice + Shortino zusammen. Trommelgröße Carmine Appice und Shouter Paul Shortino begrüßt der Gitarrist auch als Gäste für das aktuelle Werk der Vargas Blues Band, HEAVY CITY BLUES. „Als ich Jimi Hendrix zum ersten Mal hörte, wusste ich, dass Gitarrespielen mein Leben sein würde“, erinnert sich Javier. „Meine ersten musikalischen Einflüsse bestanden aus argentinischen Rockern der späten 60er und frühen 70er. Dann folgten Hendrix, Jimmy Page, Freddie King und B.B. King. Sie lehrten mich, wie eine Les Paul oder eine Stratocaster durch einen Marshall- oder Fender-Verstärker klingen. Eric Clapton, Peter Green und der große Albert Collins waren weitere wichtige Einflüsse.“
Auch wenn Vargas auf HEAVY CITY BLUES keinen Flamenco anbietet, liegen ihm beide Genres am Herzen. „Beide basieren auf Gefühlen, die aus dem Herzen stammen, das eine Genre kommt vom Mississippi und das andere vom Fluss Guadalquivir. Sie sind sich ähnlich, auch wenn sie ein anderes Tempo haben.“ Der erste Song, den Javier lernte, war Creams ›Sunshine Of Your Love‹. „Meinen ersten Auftritt absolvierte ich in meiner Schule in Mar del Plata, Argentinien. Ich war 13 Jahre alt und hatte eine Band mit Freunden. Wir spielten eine 15-minütige Version von Led Zeppelins ›Whole Lotta Love‹, für die ich mit meiner Gitarre eine Menge Feedback erzeugte. Immerhin, am Ende wurden wir Zweiter.“ Vargas schwärmt von den argentinischen Fans. „Einmal kam ein Junge zu mir, er wollte mir eine fantastische Gibson schenken. Aber das war zu viel, und so sagte ich ihm, ich könne sein Geschenk nicht annehmen.“