Review: The Treatment – GENERATION ME

treatmentAuf dem Weg nach oben.

Nach zwei vielversprechenden Alben und lehrreichen Tourneen im Vorprogramm von Kiss, Alice Cooper, Mötley Crüe, Status Quo und Slash gehen The Treatment mit ihrem dritten Studiowerk an den Start. Zunächst scheint sich nicht sonderlich viel verändert zu haben. Das Quintett wandelt weiterhin unbeirrt auf dem Weg, den es mit THIS MIGHT HURT (2011) und RUNNING WITH THE DOGS (2014) eingeschlagen hat. Als Fundament dienen größtenteils traditionelle Riffs der Marke AC/DC und Airbourne. Erst bei näherer Betrachtung wird klar: Hier hat sich doch etwas getan. Die Briten haben ihr Songwriting gewaltig komprimiert, geschliffen und unmissverständlich auf den Punkt gebracht. Statt jugendlicher Kraftprotzerei steht jetzt die Einprägsamkeit im Vordergrund. So ist es nicht zuletzt den packenden Hooks von ›Backseat Heartbeat‹ und ›Generation Me‹ oder dem extrem radiotauglichen ›Light The Sun‹ zu verdanken, dass The Treatment mit ihrem dritten Album eine deutlich größere Bühne betreten. Weiter so!

The Treatment
GENERATION ME
Frontiers/Soulfood
7/10