Review: The Magpie Salute – THE MAGPIE SALUTE

magpie saluteEntspannung pur.

Geht es um die entspannteste Platte des Jahres, dann dürfte dem ehemaligen Black-Crowes-Gitarristen Rich Robinson und seiner neunköpfigen Band The Magpie Salute der Titel kaum noch zu nehmen sein. Mit Gitarrero Marc Ford, Bassist Sven Pipien und dem leider inzwischen verstorbenen Keyboarder Eddie Harsch sind gleich drei weitere Ex-Crowes-Mitglieder am Start. Dazu gesellen sich unter anderem Sänger John Hogg (vormals bei Hookah Brown), gesegnet mit einer Stimme nicht unähnlich der von Chris Cornell, Drummer Joe Magistro und Tastenmann Matt Slocum aus Robinsons Soloband. Bis auf den neuen Studiosong ›Omission‹ trifft man lauter alte Bekannte. ›Comin‘ Home‹ (ein Remake von Delaney & Bonnie), ›Fearless‹ (von Pink Floyds MEDDLE), ›War Drums‹ von War. Ergänzt um das Traditional ›Ain’t No More Cane‹, das jazzige Instrumental ›Goin‘ Down South‹ (von Pianist Joe Sample), The Faces‘ ›Glad And Sorry‹, Bob Marleys ›Time Will Tell‹ (auch auf dem zweiten Crowes-Album THE SOUTHERN HARMONY AND MUSICAL COMPANION) sowie die beiden Crowes-Originale ›Comin‘ Home‹ und ›Wiser Time‹. Live aufgezeichnet bei den Woodstock Sessions, entwickelt die zehnkarätige Formation eine unglaublich relaxte Spielfreude und huldigt alten Zeiten. Wunderschöne mehrstimmige Harmonien, abgehangener Jam-Band-Sound, fast jeder Song hat Überlänge. Großartig, man kann sich schon jetzt auf die Konzerte im Juli freuen. Das Album erscheint außerdem als Doppel-Vinyl exklusiv über CARGO.

8/10

The Magpie Salute
THE MAGPIE SALUTE
EAGLE ROCK/UNIVERSAL