J. Geils Band: Gitarrist J. Geils mit 71 gestorben

J. Geils, Namensgeber der berühmten J. Geils Band und beteiligt an Hits wie ›Centerfold‹ und ›Love Stinks‹, wurde gestern in seinem Haus tot aufgefunden. Laut der Polizei von Groton deute alles auf einen natürlichen Tod hin. Er wurde 71 Jahre alt.

Gestern wurde John W. Geils Jr., besser bekannt unter J. Geils, zuhause in Groton, Massachusetts, tot aufgefunden. Die Polizei kam um ca. 16 Uhr Ortszeit zu seinem Haus in der Graniteville Road, um sich nach dem Befinden Geils zu erkunden. Im Haus entdeckten sie dann einen nicht ansprechbaren Mann. Er wurde noch vor Ort für tot erklärt. Da Geils allein verstarb, hat die Polizei von Groton Ermittlungen eingeleitet, es wird jedoch vermutet, dass Geils eines natürlichen Todes gestorben ist.

Geils war Namensgeber der J. Geils Band, die in den 70er und früher 80er Jahren einige Hits aufweisen konnte. Mit Sänger Peter Wolf veröffentlichten sie ›Centerfold‹, ›Love Stinks‹, ›Come Back‹ und ›Freeze-Frame‹. Anfang der 80er fiel die Band jedoch langsam auseinander. Wolf stieg aus und machte als Solokünstler weiter. Er ist nicht auf ihrem finalen Album YOU’RE GETTIN‘ EVEN WHILE I’M GETTIN‘ OLD zu hören. Die Band löste sich offiziell 1985 auf, spielte 1999 aber noch eine Reunion-Show.

Geils selbst blieb immer als Musiker aktiv. Mitte der 90er veröffentlichte er zwei Alben mit seiner Band Bluestime. In den Nuller Jahren kehrte er zu seinen Jazzwurzeln zurück und spielte drei Soloalben ein.

Wolf veröffentlichte eine kurze Nachricht auf Facebook über seinen früheren Bandkollegen: