Pink Floyd: Nerd-Leitfaden zu THE DARK SIDE OF THE MOON

Wir haben unsere Hirne zermartert, Experten befragt und das Internet leergesogen,um euch 20 Fakten zu präsentieren, die ihr wirklich noch nicht über das drittmeistverkaufte Album aller Zeiten wusstet.

1. Sie spielten es fast 100 mal live, bevor es veröffentlicht wurde
Wir wissen alle, wie heutzutage alle stöhnen, wenn Bands neues Material spielen. Nun, Pink Floyd spielten THE DARK SIDE OF THE MOON in seiner Gänze 87 mal, bevor es am 10. März 1973 in den USA erschien, und insgesamt 171 mal. Das Line-up, das es aufgenommen hatte, spielte es zum ersten Mal komplett am 21. Januar 1972 in Portsmouth und zum letzten Mal am 5. Juli 1975 in Knebworth. Pink Floyd (ohne Roger Waters) kramten es 1994 wieder für ihre Tour zu THE DIVISION BELL hervor, wo sie es 20 mal darboten. Waters wiederum performte es auf seinen Solotourneen zwischen 2006 und 2008 119 mal.

2. Es war voller recycleter Ideen
Floyd waren nie zu schüchtern, um brauchbares Material wiederzuverwerten, das sie noch nicht verwendet hatten. ›Us And Them‹ entstand aus einem Stück namens ›The Violet Sequence‹, das sie 1969 für den Soundtrack zu Michelangelo Antonionis Film „Zabriskie Point“ aufgenommen hatten. ›Breathe‹ basierte auf einer Kollaboration von Roger Waters und Ron Geesin für die Musik zum Film „The Body“ von 1970. Die Musik zu ›Brain Damage‹ war ein Outtake vom 1971er Floyd-Album MEDDLE.

3. Es erreichte nie Platz 1 der britischen Albumcharts
Bis Ende 1973 hatte sich THE DARK SIDE OF THE MOON alleine in Großbritannien über 700.000 mal verkauft. In den USA blieb es 741 Wochen lang in den Charts. Heute gilt es als drittmeistverkauftes Album aller Zeiten, nach Michael Jacksons THRILLER und BACK IN BLACK von AC/DC. Aber trotz dieser gigantischen Verkaufszahlen erklomm es nie die Spitze der britischen Albumcharts, sondern wurde von Alice Coopers Nr. 1 BILLION DOLLAR BABIES auf Platz 2 verwiesen.

4. Clare Torry, die Sängerin auf ›The Great Gig In The Sky‹, erhielt 30 Pfund
Torry – ausgewählt, nachdem Toningenieur Alan Parsons sie auf einem Covers-Album zu „Pick Of The Pops“ gehört hatte – erhielt den Standard-Session-Lohn von 30 Pfund (inklusive 100 % Sonntagszuschlag) für ihren Beitrag. 2005 erklagte sie vor dem Obersten Gerichtshof in einem Prozess gegen die Band und EMI die Hälfte der Copyright-Rechte und einen nicht bezifferten Tantiemenausgleich. Seitdem werden die Autoren-Credits auf dem Album mit „Wright/Vocal composition Torry“ statt nur mit Richard Wright angegeben.

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