The Doobie Brothers – SOUTHBOUND

Doobie Brothers SouthboundAlle Doobie-Hits im neuen Gewand – und mit der versammelten Nashville-Prominenz als Duettpartner.

Die Doobie Brothers auf Country-Pfaden! Wieder mit dabei: Goldkehlchen Michael McDonald! Ihre größten Hits im neuen Gewand – mit Duettpartnern aus Nashvilles Music Row! Drei Ausrufe-zeichen, und keines zu viel. Das fetteste verdient sich die Rückkehr von Michael McDonald. Der samtäugige Graubart mit der Honigstimme ist, wie er in einigen Titeln belegt, in grandioser Form. Man nehme nur ›What A Fool Believes‹, bei dem er sich mit Sara Evans das Mikrofon teilt – und zur Höchstform aufläuft. Das gilt auch für ›You Belong To Me‹, bei dem Amanda Sudano Ramirez und der unvermeidliche Vince Gill mitmischen. Den Vogel schießt McDonald aber mit seiner Performance von ›Takin’ It To The Streets‹ ab – hier verströmt er eine derartig sensationelle Power, ein derartiges Funk-Feeling, dass ihm die zur Seite stehenden Love And Theft nur artig assistieren dürfen. Doch: Keine Schande, niemand hätte hier mit den vokalen Höhenflügen von McDonald mithalten können. Auch die anderen neu aufgemöbelten Hit-Duette haben es in sich: ›Black Water‹ mit der Zac Brown Band, das herrliche ›Jesus Is Just Alright‹ mit dem jungen Casey James oder die verträumte, immer wieder betörende ›South Midnight Lady‹, der hier Jerrod Niemann gefühlvoll verfällt. Für ihre Gassenhauer – ›Listen To The Music‹ und ›Long Train Runnin’‹ – holten sie sich Blake Shelton und Hunter Hayes, beziehungsweise den ruppigen Toby Keith ins Studio. Egal, wer mit von der Hit-Party war, alle hatten hörbar Spaß bei den tontechnisch aufgepeppten Neueinspielungen. Allen voran der schnellste Finger Nashvilles: Brad Paisley. Sein Gitarrensolo beim wuchtig dahinbretternden ›Rockin’ Down The Highway‹ gehört zu seinen besten Darbietungen der letzten Jahre.