Review: WWE 2K17

Die Wrestling-Referenz – jetzt auch für PC.

Im Vorgängervergleich bietet WWE 2K17 noch flüssigere Bewegungsabläufe, realistischere Ringphysik, spektakulärere Ef­­fekte und Blickwinkel. Auch die intuitivere Steuerung sorgt für erhöhte Authentizität und Dynamik im Ring, verlagert das Spiel den Fokus doch noch etwas weiter von Arcade-lastigem zu simulationsorientierterem Gameplay. Spielsysteme wie Leitern oder Spott profitieren darüber hinaus von sekundären Submissions und tragen so zum reaktiver ausgerichteten Geschehen bei. Erstmals seit 2007 dürfen die Fleischberge endlich auch wieder in Backstage- und Zuschauerbereichen kämpfen. Der Karriere-Modus wartet zudem mit neuen Hintergrundgeschichten, Interviews und Herausforderungen auf. Ebenso glänzt der Editor mit diversen Optimierungen: Von der Erstellung von Charak­teren, Arenen, Einmarschritualen oder (End-)Manövern bis hin zu der Verwendung eines Highlight-Replay-Systems erschaffen die Spieler ihre eigenen WWE-Welten und teilen diese online mit Gleichgesinnten. Dass in diversen Einzel-/Mehrspieler-Modi neben eigenen Protagonisten auch noch über 135 prominente Kampfschweine wie Brock Lesnar, Chris Jericho, Ultimate Warrior, Daniel Bryan oder der Undertaker zu Black Sabbaths ›Paranoid‹ in den Ring klettern, ist natürlich Ehrensache.

WWE 2K17
PC, PlayStation 3/4, Xbox 360/One
2K