Review: Ricky Warwick – WHEN PATSY CLINE WAS CRAZY (AND GUY MITCHELL SANG THE BLUES)

Ricky WarwickStudium bei Lynott.

Seitdem Ex-Almighty-Frontmann Ricky Warwick in den letzten Jahren bei Thin Lizzy und den Black Star Riders mitmischt, hat er sich als Songwriter und auch als Sänger deutlich verbessert. Weil: Er habe Phil Lynotts Werk intensiv studiert, als er bei Lizzy einstieg, meinte er im letzten Interview. Gut so, denn das Ergebnis dieses Studiums ist ein bald 50-jähriger Musiker, der endlich sein volles Potenzial abruft. Da wundert es auch nicht, dass das Solo-Album gleich ein Doppeltes geworden ist. Und da Warwick (damals mit The Almighty) schon seit Ende der 80er unterwegs ist, sind auch die zahlreichen namhaften Gäste keine Überraschung: Joe Eliott (Def Leppard), Andy Cairns (Therapy?), Damon Johnson (Thin Lizzy, Black Star Riders), Billy Morrison (Billy Idol), Nathan Connolly (Snow Patriol), Ginger (The Wildhearts), Jake Burn (Stiff Little Fingers), Richard Fortus (Guns N’Roses, Dead Daisies). Album Nr. 1 ist elektrisch, mal hardrockig, mal punkig, mal hymnisch. Album Nr. 2 ist rein akustisch und steht in der Tradition der irischen Singer/Songwriter. Insgesamt viele Songs (20), aber auch viel Abwechslung! Macht Spaß.

Ricky Warwick
WHEN PATSY CLINE WAS CRAZY (AND GUY MITCHELL SANG THE BLUES)
HEARTS ON TREES
NUCLEAR BLAST/WARNER
7/10