Review: Night Ranger – DON’T LET UP

night ranger don't let upNeues zum Jubiläum.

35 Jahre sind seit dem Night-Ranger-Debüt DAWN PATROL (1982) vergangen. In diesen dreieinhalb Dekaden sah die Rockwelt Subgenres kommen und gehen – Night Ranger blieben. Zwar gab es kurze Ver­schnauf­pausen, etwa als Jack Blades zusammen mit Ted Nugent, Tommy Shaw und Drummer Michael Cartellone die Damn Yankees gründete oder Brad Gillis und Kelly Keagy mit dem singenden Bassisten Gary Moon FEEDING THE MOJO (1995) aufnahmen. Wirklich vergessen war die amerikanische Melodic-Institution aber nie. Anno 2017 sind die drei (Haupt-)Ranger inklusive Neuzugang Kerri Kelly (u.a. Alice Cooper, Slash) an der Sechssaitigen „Back On Track“ und mitreißend wie eh und je. DON’T LET GO ist eine extrem geschmackssichere Sammlung griffiger Melodien, großer Hooklines und elf neuer potenzieller Kandidaten für die Heavy Rotation der Rock-Radio-Stationen. Es ist wirklich erstaunlich, wie frisch DON’T LET UP in seiner Ge­­samtheit klingt. Bei einem Durchschnittsalter von 62 Jahren sollten sich Blades, Gillis und Keagy für diesen zeitlosen Streich ruhig einmal selbst auf die Schulter klopfen.

8/10

Night Ranger
DON’T LET UP
FRONTIERS/SOULFOOD