Review: Eagles Of Death Metal – ZIPPER DOWN

eagles of death metalÜberraschungen aus der Wüste.

Dass diese Band mehr als ein kurzfristiges Spaßprojekt werden würde, ließ sich schon nach dem ersten Album PEACE, LOVE, DEATH METAL aus dem Jahr 2004 erahnen. Trotzdem sind die Eagles Of Death Metal immer noch augenzwinkernd unterwegs. Das ändert sich auch mit Album Nummer vier nicht. Nach wie vor ist dieser Garagen-Fun aus der Wüste ziemlich einzigartig. Ob es an der Hitze in der kalifornischen Wüste liegt? Trocken bleibt hier allerdings selten etwas. Angefangen beim großartigen Cover bis zu den Texten – Jesse Hughes und Josh Homme haben Spaß daran, die gängigen Klischees aufs Korn zu nehmen. Dabei (er)finden sie immer neue Wege, ihre kruden Ideen umzusetzen. Diesmal hetzen sie in knapp 35 Minuten durch einen Mix aus Garagen-Rock, Punk, Rock und sogar Pop. Denn mit dem ›I Love You All The Time‹ oder dem eigenständigen Duran-Duran-Cover ›Save A Prayer‹ beweisen sie erneut, wie man sich 2015 vom Rest des Rock-Zirkus absetzen kann. Die Mini­malisten aus Palm Desert überraschen den Hörer immer wieder. Und daran ist nun gar nichts auszusetzen.