Review: Black Star Riders – HEAVY FIRE

black star riders 2017Ruhelos.

Im Sommer 2016 standen Scott Gorham, Damon Johnson und Ricky Warwick noch als Thin Lizzy auf der Bühne – nun wartet mit HEAVY FI­­RE schon die nächste Scheibe der Black Star Riders in den Läden. Trotz des vollen Ter­minplans (Warwick und Johnson tourten ­zwischendurch noch mit einem Unplugged-Set durch Europa) präsentiert die All-Star-Combo ein nuancenreiches Drittwerk. Warwick legt charismatisch wie eh und je seine Vokaltracks auf Band beziehungsweise Festplatte, Gorham/Johnson riffen und solieren extrem tight und die Rhythmusfraktion Robbie Crane und Jimmy DeGrasso verpasst dem ganzen Treiben eines der solidesten Fundamente im Rock‘n‘Roll. Wie schon auf THE KILLER INS­TINCT (2015) saß Nick Raskulinecz (Foo Fighters, Deftones, Alice In Chains, Rush) am Mischpult, um die Magie der fünf Protagonisten im Studio perfekt einzufangen. Zehn Songs, keine Ausfälle und ein herrlich organischer und druckvoller Sound – HEAVY FIRE sollte für musizierende Classic-Rock-Kollegen eines der Referenzwerke 2017 darstellen.

8/10

Black Star Riders
HEAVY FIRE
NUCLEAR BLAST/WARNER