Plattensammler: Justin Hawkins (The Darkness)

Nach ihrem fulminanten Comeback 2012 mit HOT CAKES haben die kultigen Briten in den nächsten Gang geschaltet und mit LAST OF OUR KIND ein weiteres fantastisches Album präsentiert. Frontmann Justin Hawkins (40) blickt für uns aber auch gerne in die Vergangenheit und erzählt uns, welche Platten ihn am meisten geprägt haben.

Van Halen – 1984 (1984)

Dieses Album ist einfach wunderschön. Es klingt immer noch, als komme es aus einer Zukunft, wie wir sie alle anstreben sollten. Und es hat die perfekte Mischung aus polyphonischen Synthesizern und absolut durchgeknallten Leadgitarren. Darauf sind natürlich ›Jump‹, ›Panama‹ und ›Hot For Teacher‹ vertreten, aber mein Lieblingsstück ist ›Drop Dead Legs‹.

Queen – JAZZ (1978)

Es gibt eigentlich fünf Queen-Platten die ich ohne Weiteres auf diese Liste setzen könnte, aber der Fairness halber entscheide ich mich hier für JAZZ. Es ist eklektisch, verrückt, mächtig, emotional und schafft es dennoch, stellenweise richtig roh und reduziert zu klingen. Roy Thomas Baker arbeitete mit ihnen an diesem Album und ich liebe alles, was er je gemacht hat.

Foreigner – 4 (1981)
Dieses Meisterwerk wurde von Mutt Lange produziert, und während ich so ziemlich alles von Foreigner mag, macht sein Beitrag 4 zu etwas ganz Besonderem. ›Waiting For A Girl Like You‹ und ›Urgent‹ sind natürlich absolute Klassiker.

Led Zeppelin – IV (1971)

Ich höre sehr viel Led Zep und mein Favorit wechselt im Zwei-Monats-Rhythmus. Mal ist es LED ZEPPELIN, dann wieder II, III, IV, HOUSES OF THE HOLY, PHYSICAL GRAFFITI, HOW THE WEST WAS WON oder BBC SESSIONS. Aber im Moment ist es gerade mal wieder IV.

AC/DC – POWERAGE (1978)

Ich war jahrelang besessen von AC/DC und das war dabei immer mein Lieblingsalbum. Auf ›Up To My Neck In You‹ befindet sich eines von Angus‘ besten Soli aller Zeiten. Und dann ist da noch ›Down Payment Blues‹ drauf, mit den Zeilen „I’m living in a nightmare/She’s looking like a wet dream“. Das sagt doch alles, oder?