Patti Smith: Alles Gute zum Siebzigsten, große Punkpoetin!

patti smithDie unvergleichliche Patti Smith wird 70 Jahre alt. Wir gratulieren mit einer kleinen Auswahl an großen Live-Videos vom Geburtstagskind.

Sie kann ganz zart sein und sie kann furchtbar wild sein. Immer aber wirkt sie echt und unverstellt. Patti Smith ist die perfekte Mischung aus wortmächtiger Dichterin und energetischer Rockerin. Das war in den 70ern so und das ist heute so.

Noch immer gibt Smith Konzerte, so etwa im vergangenen Jahr auf dem Tollwood in München, wo sie ihr erstes Album HORSES von 1975 in voller Länge spielte. Es gab fantastische Songs wie ›Gloria‹, ›Redondo Beach‹ oder ›Free Money‹ zu hören, dargeboten mit derselben Energie, Wut, Liebe und Leidenschaft wie vor Jahrzehnten.

Als Autorin glänzte Smith zuletzt 2015 mit ihrem autobiografischen Buch „M Train: Erinnerungen“, in dem sie auf überwältigende Art von ihrem heutigen Schreiberleben in New York erzählte. Es war eines der besten Bücher der vergangenen Jahre, ganz bestimmt.

Dass sie auch ihren musikalischen Kollegen deren Ruhm gönnt, zeigte Smith erst vor wenigen Wochen. Da spielte sie ›A Hard Rain’s A-Gonna Fall‹ zu Ehren von Bob Dylan, als der als erster Songschreiber den Literaturnobelpreis erhielt.

Das erste Lied auf Patti Smiths erstem Album: ›Gloria‹, hier live im Rockpalast 1979:

Ebenfalls auf HORSES findet sich das federnde, Reggae-infizierte ›Redondo Beach‹:

Die Springsteen-Koproduktion ›Because The Night‹ war 1978 der größte Hit der Songpoetin:

Für Patti Smith räumt auch Bono den Platz am Mikro, so geschehen beim U2-Konzert 2015 in Paris zu ›People Have The Power‹:

Als sie ihren Kollegen Bob Dylan bei der feierlichen Nobelpreisverleihung vertrat, war selbst die große Patti ein klein wenig nervös: